Die Zeitung Nr. 4

Kein Erfolg für Parking-Pläne

(Medienmitteilung des Komitees „Bärenparking Nein“ zum Abstimmungsresultat)

Das Komitee „Bärenparking Nein“ (VCS, WWF, Pro Velo, Läbigi Stadt, SP, GB, GFL, Juso und JA!) ist erfreut über das Abstimmungsergebnis zur Initiative „Bärenparking“. Die Stadtberner Stimmberechtigten haben die Mogelpackung durchschaut und die Parkplatzpolitik der Stadt Bern bestätigt: Auch in Zukunft sollen in der Innenstadt keine neuen Parkhäuser erstellt werden.

Möglich bleiben Parkhäuser – gemäss Bauordnung - an Autobahnein- und -ausfahrten oder am Rand des Siedlungsgebiets, sofern der Standort gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist und gleichzeitig eine entsprechende Anzahl oberirdischer Parkplätzen aufgehoben wird.

Das Komitee „Bärenparking Nein“ verlangt, dass der motorisierte Besucherverkehr zum Bärengraben und zur Innenstadt gezielt in die bestehenden Parkierungsanlagen am Stadtrand gelenkt wird. Zu prüfen wäre hingegen eine bessere öV-Verbindung der unteren Altstadt aus dem Raum Guisanplatz.

Um die Attraktivität der Altstadt für Einheimische und Touristen zu erhöhen sind nicht zusätzliche Parkplätze erforderlich, sondern eine Reduktion des Schleich- und Suchverkehrs. Wir erwarten, dass die vom Volk beschlossene Parkierungsregelung in der Altstadt, welcher auf dem „Verkehrskompromiss“ basiert, konsequent umgesetzt wird. Erst so werden die Altstadtgassen endlich zu richtigen Flanierzonen statt „Parkierzonen“.

Kontakt:
- Hannes Meuli, VCS RG Bern: 076 558 7287
- Stefan Jordi, Stadtrat SP: 079 693 36 80
- Evi Allemann, Läbigi Stadt: 079 560 72 94
- Eric Mosza, Stadtrat GFL: 078 792 35 36
- Urs Frieden, Stadtrat GB: 079 356 52 93

Medienmitteilung als PDF-Datei

 
 
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Evi Allemann,
Präsidentin