Die Zeitung Nr. 4

"Läbigi Altstadt" statt illegales Parkieren

(Medienmitteilung vom 25. April 2008)

Mit den ersten Frühlingsboten kommt auch das Leben in der Begegnungszone in der Unteren Altstadt in Gang. "Läbigi Stadt" stellt fest, dass leider noch immer viele Autos in den Gassen parkiert sind – inzwischen illegal. Deshalb reichten die Stadtratsmitglieder des Vorstandes von "Läbigi Stadt" in der gestrigen Sitzung einen interfraktionellen Vorstoss mit brennenden Fragen ein.

Illegales Parkieren

Illegales Parkieren toleriert "Läbigi Stadt" nicht und ist daher der Meinung, dass alles unternommen werden muss, um diese illegal parkierten Autos aus der Unteren Altstadt zu entfernen. Deshalb reichte "Läbigi Stadt" gestern via ihre drei Stadtrats- und Vorstandsmitglieder Urs Frieden (GB/JA!), Michael Aebersold (SP/JUSO) und Anna Linder (GFL/EVP) eine interfraktionelle Interpellation ein (siehe Beilage). Die Drei stellen die Frage, worin die Ursachen des illegalen Parkierens liegen. Fehlende Kontrollen oder zu wenig Personal bei der Polizei? Weiter fragen sie welche Massnahmen der Gemeinderat zu ergreifen gedenke, um der widerrechtlichen Parkierungssituation endlich ein Ende zu bereiten?

"Läbigi Stadt" befürchtet, dass sich im Falle einer Annahme der Initiative "Bärenparking" die Situation verschärfen würde, da weitere Parkplätze aufgehoben werden müssten. Die Stadtratsmitglieder stellen deshalb weiter die Frage, wo der Gemeinderat Möglichkeiten sieht, um weitere oberirdische Parkplätze aufzuheben, ohne dass es wiederholt zu illegaler Parkierung kommt?

Die Stadtratsmitglieder Frieden, Aebersold und Linder verlangen Dringlichkeit. Der nahende Sommer bringt Flanierwetter. Damit dieses von der Bevölkerung auch voll ausgekostet werden kann, ist eine rasche Klärung der Situation angezeigt. Zudem findet am 1. Juni 2008 die Volksabstimmung über die Bärenparking-Initiative statt. Für die Diskussionen im Vorfeld sind die Absichten des Gemeinderates rund um die Parkierung in der Unteren Altstadt von politischer Relevanz.

"Läbigi Stadt" erhofft sich mit dieser Interpellation eine klare Stellungnahme des Gemeinderates gegen illegales Parkieren und den ausgesprochenen Willen, alles dagegen zu unternehmen. Damit die Untere Altstadt auch wirklich zu einer echten Begegnungszone wird!

 

Nadine Masshardt
Medienverantwortliche "Läbigi Stadt"

Für Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Personen:

Evi Allemann, Präsidentin "Läbigi Stadt", 079 560 72 94
Urs Frieden (GB/JA!), Stadtrat und Vorstandsmitglied "Läbigi Stadt", 079 356 52 93
Michael Aebersold (SP/JUSO), Stadtrat und Vorstandsmitglied "Läbigi Stadt", 079 506 50 04
Anna Linder (GFL/EVP), Stadträtin und Vorstandsmitglied "Läbigi Stadt", 079 668 51 89

Interpellation als PDF-Datei

Medienmitteilung als PDF-Datei

 
 
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