Die Zeitung Nr. 4

Abstimmung vom 17. Juni: JA zum Tram Bern West

Medienmitteilung vom 1. Juni 2007

Höchste Zeit für das Tram Bern West: Neue Arbeitsplätze und Wohnräume entstehen in Berns Westen. Die Kapazität der Trolley-Busse genügt für die neuen Pendlerströme nicht. Das Tram Bern West steht für die Solidarität zwischen Stadt und Land. Die Stadt Bern zahlt wesentlich mehr an den öffentlichen Verkehr, als dass Abgeltungen in den öffentlichen Verkehr zurückfliessen. In anderen Regionen des Kantons Bern wie beispielsweise im Oberland oder im Oberaargau und Emmental ist das Gegenteil der Fall. Ein Ja zum Tram Bern West ist deshalb auch ein Zeichen für eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Regionen im Kanton Bern. "Läbigi Stadt" hat an der Vorstandsitzung einstimmig die Ja-Parole gefasst.

Aus Sicht von "Läbigi Stadt" gibt es keinen nachvollziehbaren Grund gegen das Tram Bern West. Alle Mängel und Kritikpunkte, welche im Jahre 2004 beanstandet wurden, sind beseitigt. Das neue Projekt kostet rund 20 Millionen weniger und die Linienführung durch das Stöckackerquartier wurde optimiert.

In Zukunft können in Berns Westen mittel- bis langfristig 7000 neue Arbeitsplätze sowie neue Wohnräume entstehen. Dort werden auch Menschen aus anderen Regionen arbeiten. Zudem bringt das Tram Bern West auch im Osten von Bern viele Verbesserungen. Der Ostring wird direkt mit Bümpliz verbunden. Vom Bahnhof gelangt man neu ohne Umsteigen nach Worb. Nicht nur die Fahrt in Berns Westen wird optimiert, sondern generell der öffentliche Verkehr in der ganzen Stadt. Zudem gibt es eine leichte Zunahme der Kurse. Davon profitieren auch die Pendlerinnen und Pendler, welche in Bern den öffentlichen Verkehr benützen.

Der Kanton Bern ist auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Regionen angewiesen, wenn er im gesamtschweizerischen Wettbewerb bestehen will - dies sowohl wirtschaftlich betrachtet als auch im Hinblick auf Wohnattraktivität und Lebensqualität.

Mit freundlichen Grüssen

Nadine Masshardt
Medienverantwortliche "Läbigi Stadt"

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Evi Allemann, Präsidentin "Läbigi Stadt": 079 560 72 94

 
 

«Läbigi Stadt» ist der Verein für saubere Luft, nachhaltige Mobilität und mehr Lebensqualität auf autofreien Plätzen und in verkehrsberuhigten Quartieren. Wir freuen uns über Deine Unterstützung.

Evi Allemann,
Präsidentin