Die Zeitung Nr. 4

Wichtige Entscheide für eine verkehrsberuhigte Stadt und eine klimafreundliche Verkehrspolitik

Medienmitteilung von "Läbigi Stadt"

Erfreut hat "Läbigi Stadt" von den verkehrspolitischen Entscheiden des Stadtrates Kenntnis genommen. Die rotgrüne Mehrheit des Rates stellte wichtige Weichen für eine verkehrsberuhigte Stadt und eine klimafreundliche Verkehrspolitik. Leider bleiben die bürgerlichen Parteien weitgehend uneinsichtig. Angesichts der düsteren Klima- und Verkehrswachstumsprognosen bräuchte es gemeinsame Anstrengungen hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten für die Stadt Bern.

Die Annahme des dringlichen Postulates "Umbau Bahnhofplatz Bern für Verkehrsabklärungen nutzen" ist mit Blick auf das langfristige Ziel eines autofreien Bahnhofplatzes wichtig: Die einjährige, "autofreie" Phase soll nun genutzt werden, um die Auswirkungen einer Sperre des Bahnhofplatzes auf den MIV (Umwegverhalten, Reduktion des Verkehrs, Verkehrsverlagerungen in die Quartiere und auf die Autobahn) und das Umsteigeverhalten auf den öffentlichen Verkehr zu untersuchen. Das schafft die Grundlagen für künftige Konzepte und Diskussionen über das Ziel eines autofreien Bahnhofplatzes.

Auch die Poller-Diskussion nahm einen vernünftigen Ausgang. Damit ist der Weg geebnet für weitere Verkehrsberuhigungsmassnahmen. Versenkbare Poller sind zweckmässig für Absperrungen und auch günstig.

Enttäuscht ist "Läbigi Stadt" über die Uneinsichtigkeit der bürgerlichen Parteien. Während sich die Bevölkerung Sorgen macht über die bereits heute spürbaren Auswirkungen des Klimawandels, gibt es tatsächlich auch im Jahr 2007 noch Stadtratsmitglieder, welche die Existenz der Klimaproblematik abstreiten! Und während auch auf Seiten des Gewerbes die Erkenntnis wächst, dass der Durchgangsverkehrs der Attraktivität der Innenstadt schadet und erste Exponenten bereit sind mitzuhelfen, nach pragmatischen Lösungen zu suchen, bleiben SVP und grosse Teile der FDP weit davon entfernt, Verhandlungspartner für konstruktive Lösungen gegen Klimawandel und Verkehrszunahme zu sein.

Mit freundlichen Grüssen

Nadine Masshardt
Medienverantwortliche "Läbigi Stadt"

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Evi Allemann, Präsidentin "Läbigi Stadt": 079 560 72 94
Michael Aebersold, Stadtrat: 079 506 50 04
Urs Frieden, Stadtrat: 079 356 52 93

Medienmitteilung als Pdf-Datei

 
 

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Evi Allemann,
Präsidentin